hazard



7 passagen verfremdeter "kammergeräusche”
4 player
2 modulatoren
video-projektion.




neues kunstforum köln 2008




mit hilfe von präparation, mikrofonierung, feedback,
effektprozessoren und unkonventionellen spielarten
untersuchen die spieler klangmöglichkeiten von
barock-folkloristischem instrumentarium,
alltagsgegenständen und unterhaltungselektronik.


die modulatoren stehen am ende der "audio-kette"
und selektieren klänge der spieler, die sie bis zur
unkenntlichkeit verfremden (können). die modulatoren
operieren als laptop-kontrolleure und steuern ausserdem
den finalen elektronischen output.


ästhetisches ideal ist ein elektro-mechanisches klangbild,
das neben dem materialklang der instrument-körper
auch deren kinetische eigenschaften zum tönen bringt.


visuell wird ein barockes bühnenensemble ( klavier,
spinett, flöte) mit plattenspieler, tape, "kabelsalat",
sound-objects, moderner elektronik sowie extrem
minimalistischem video-licht kontrastiert.
die projektionen , die wie eine referenz an das
"schwarze quadrat" von malewitsch wirken, lassen
die "leinwand" als plastisches bühnen-objekt
aus licht und schatten erscheinen.



uraufführung ping!4 medienfestival andratx mallorca 13-10-07




                     
avant-garde festival schiphorst 2009





audio: hazard live (ausschnitt) im kunstforum koeln 2007