anja lautermann







         the poetry of sound





1966 geboren in düsseldorf
musikstudium an der hogeschool voor de kunsten in amsterdam
in den fächern querflöte, jazz, improvisation.
lebt seit 1992 in düsseldorf.


klangexperimente, improvisation, jazz,
erforschung musikalischer grenzgebiete,
spielte im „ort ensemble“ mit
peter kowald und evan parker,
clubkonzerte mit der gruppe perlon,
gründung der gruppe weltAusstellung,
solo konzerte.

kooperationen u.a. mit
rona rangsch ( video ),
malte lück ( performance )
frauke berg ( graphik - animation - klang )
anne krickeberg ( cello – elektronik )




       




innerhalb der gruppe weltAusstellung, deren name
übrigens ihr einfiel, verschwindet die flöte zunehmend aus
dem fokus. zwar setzt sie sie vereinzelt und verfremdet
noch ein, aber ihr an der neuen musik und eric dolphy
orientiertes spiel ( klappengeräusche, hochfrequente
obertöne....) überträgt sie mittlerweile auf ganz andere
klangerzeuger. waren es anfangs noch percussives piano,
glockenspiel, orgel oder zither, spielt sie im moment
hauptsächlich mit looper, sampler, elektronik, found
sound objects...und erobert das feld des reinen, nicht
notierbaren klangs, des geräusches.






als geräuschmacherin mit hoher, verinnerlichter musikalität
und der extremen fähigkeit zuzuhören und sich blitzschnell
und impulsiv in den kontext der im moment entstehenden
musik "einzubauen", ist sie die poetin der wilden klänge
oder empfindet, wie sie selbst sagt, die klangkonstruktionen
von weltAusstellung als reine poesie.