stones
performance-klangtheater







mit rein elementaren klangmitteln _local found objects_
wie steinen, holz, metall, kunststoffen entsteht ein
geräuschtheater in 6 abschnitten, in denen die spieler
das spezifische klangpotential der materialien erforschen
und in einen elektroakustischen kontext stellen.


es ist der versuch mit alltäglichsten, primitiven materialien,
im sinne der arte povera, einen grundklang zu erzeugen,
diesen live zu modulieren und eine elektronische oberfläche
zu erzeugen.
aufhebung, verwischung und betonung der unterschiede
zwischen archaischer klangerzeugung und neuer elektronik
bestimmen die dramaturgie der einzelnen abschnitte.


alle abschnitte werden durch ein kurzes "steinzeit-ritual"
eingeleitet. die spieler reiben kleine, flache steine rhythmisch
aneinander, die in solcher schichtung ein harsches, komplexes
klangmuster schaffen.


2008 während der uraufführung auf mallorca
beim medienfestival ping 5, waren u.a.
wassereimer, plastikflaschen, iton-steinblöcke, ziegelsteine,
kleine steine vom strand, metaldraht, fenstergläser,
alte vermoderte haustüren, plastikröhren, holzbretter,
getrocknetes gestrüpp, abziehbare plastikfolie, metalboxen,
holzlineal, metalspachtel und säcke voller granulat
unsere found-sound-objects.


einem teil des publikums missfiel die darbietung dermassen,
dass sie begannen die performance durch lautstarkes reden
und andere geräusche klanglich zu erweitern.


von stones existiert ein audio- und video-livemitschnitt.